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Wahrtraum

Der Wahrtraum bezeichnet eine Art von Traum, dessen Inhalt „reale“ Ereignisse behandelt und dabei so offensichtlich ist, dass er keiner Traumdeutung bedarf. Oft prägt ihn ein intensives Erleben. Bisweilen tritt er als retrospektiver (zurückschauender) Wahrtraum oder prospektiver (vorausschauender) Wahrtraum, seltener auch als telepathischer Wahrtraum auf.

Wahrträume können auch im Rahmen eines luziden Traumes auftreten, sind aber nicht damit zu verwechseln. Manchmal wird auch ein hellsichtiges Erleben, das direkt aus dem Wachbewusstsein heraus einsetzt, als Wahrtraum bezeichnet.

Soziologische Studien zeigen, dass jeder Dritte von Wahrträumen berichten kann.

Ein Traum wird als Wahrtraum bezeichnet, wenn er dem Träumenden etwas über seine konkrete Lebenssituation aussagt. Er zeichnet sich weiterhin durch den Eindruck eines realen Erlebens aus, wie es sonst nur im Wachzustand erfahren wird. Der Träumer betrachtet ein Geschehen, gegebenenfalls auch aus der Perspektive einer anderen Person oder der Vogelperspektive, das in knappen und eindringlichen Bildern ein dringendes Problem oder eine Lösung darstellt. Die eigentliche Bedeutung und insbesondere die Abgrenzung zu „gewöhnlichen“ Träumen mit symbolischen Inhalten kann nur der Betroffene selbst - eventuell mithilfe eines erfahrenen Begleiters - erkennen.

C.G. Jung bezeichnete Ereignisse, die in einem engen zeitlichen und inhaltlichen Zusammenhang auftreten, aber nicht kausal aufeinander einwirken, als Synchronizität. Der scheinbar zufällige Zusammenhang erschließt sich demnach für den Einzelnen erst durch einen ganz persönlichen „Sinn-Zusammenhang“.

Retrospektiver Wahrtraum

Ein retrospektiver, zurückschauender Wahrtraum lässt bereits vergangene Ereignisse im Traum erleben. Ein Beispiel dafür ist, dass der Träumende im Schlaf unklare oder ihn verfolgende Themen oder Fragen aus der Vergangenheit kompensatorisch verarbeitet und dabei klar und scharf neue Erkenntnisse und Antworten gewinnt, die sich bei einer nachträglichen Überprüfung im Wachzustand als wahr herausstellen.

Dass der Mensch einige wichtige Fakten oder Details im Wachzustand als 'unwichtig' ausblendet oder als 'schmerzhaft' verdrängt und somit nicht abrufen kann, mag einen solchen Effekt (mit) begründen. Im Schlaf, ebenso wie unter Hypnose, hat der Mensch jedoch ein anderes Verhältnis zu Wachbewusstsein, persönlichem Unbewussten und kollektivem Unbewussten, wodurch er im Traum aus bereits vorliegendem Wissen neue Antworten auf eine Weise kombinieren kann, die im Wachzustand nicht möglich ist.

Prospektiver Wahrtraum

Ein prospektiver, vorausschauender Wahrtraum lässt zukünftige Ereignisse im Traum erleben. Ein Beispiel dafür ist, dass der Träumende im Schlaf eine in der Zukunft liegende freudige, spannende oder gefürchtete Situation bearbeitet und dabei klare Vorahnungen entwickelt, die sich später als wahr herausstellen.

Da kann mitspielen, dass der Mensch ihm bereits vorliegendes Wissen im Wachzustand als 'unwichtig', 'unsinnig' sowie 'unwahrscheinlich' ausblendet und somit nicht abrufen oder objektiv beurteilen kann. Im Schlaf kann der Träumende jedoch anders auf das unbewusste Wissen zugreifen und es zu einer Zukunft kombinieren, die unter Berücksichtigung dieser Faktoren sowieso mit hoher Wahrscheinlichkeit eingetroffen wäre.

Auch der Aspekt einer selbsterfüllenden Prophezeiung kann unter diesen Umständen zum Wahrwerden eines Wahrtraums beitragen. Einige Menschen empfinden eine derartige Erfahrung als erschreckend oder beängstigend, wenn die „Zukunftsvorhersage“ als Hellsehen mit der eigenen Weltanschauung kollidiert, was zur Negation und schließlich zur Verdrängung eines Wahrtraumes beitragen kann.

Prospektive Wahrträume werden daher auch manchmal in den Kontext der Präkognition gestellt.

Telepathischer Wahrtraum

Ein telepathischer Wahrtraum lässt gegenwärtige Ereignisse im Traum erleben. Ein Beispiel: Jemand träumt davon, dass ein naher Angehöriger verunglückt aber reanimiert werden konnte; diese Szene stellt sich später als tatsächlich geschehen heraus. Grenzsituationen sind oft Gegenstand von derartigen Wahrträumen. Für medial veranlagte Menschen soll es möglich sein, im Rahmen eines telepathischen Wahrtraums ggf. auch Gedanken und Gefühle anderer zu erfahren.

(Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie: http://de.wikipedia.org/wiki/Wahrtraum (gekürzt))

 

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