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Energiearbeit: Handauflegen · Shiatsu · Massage · Orgon-Energie

 Lebensenergie Shiatsu ist japanisch und bedeutet »Fingerdruck«, die uralte Form der Medizin - das Heilen mit den Händen. Jeder von uns besitzt die heilende Kraft des Berührens und spricht auch auf Berührung an. Im Gegensatz zur Massage, bei der man durch Kneten, Schieben, Streichen, Klopfen und Klatschen auf die Muskeln und den Kreislauf einwirkt, setzt man beim Shiatsu ruhigen, entspannten Druck mit der Hand oder dem Daumen auf bestimmte Punkte des Körpers ein, um die Körperenergie in Gang zu bringen.

Nach traditioneller östlicher Vorstellung ist Materie auf Energie zurückzuführen. Alle Dinge werden als Ausdruck dieser vitalen, universalen Kraft, die im Japanischen »Ki« und im Chinesischen »Chi« oder »Qi« genannt wird, angesehen. Ki ist die Antriebskraft allen Lebens. Ki wird meist als »Energie« beschrieben, ist aber im Japanischen und Chinesischen gleichbedeutend mit Atem (Prana im Indischen).

Ying und Yang  Yin und Yang im I-Ching

Das Prinzip von Yin und Yang ist Grundlage der traditionellen chinesischen und japanischen Philosophie, Wissenschaft und Kultur. Aus Beobachtung von Natur und Gesellschaft bildeten 
sie die Basis der traditionellen chinesischen Medizin, die sich dann nach Japan ausbreitete. Auf Yin und Yang basieren Diagnose und Behandlung des Shiatsu.

Die bekannteste und älteste schriftliche Überlieferung der Theorie von Yin und Yang ist das »I-Ching«, das »Buch der Wandlungen« aus dem 2. Jahrtausend v.Chr.

Im I-Ching wurde Yang als eine fortlaufende oder gerade Linie dargestellt, die eine Richtung und Bewegung ausdrückt, und Yin als unterbrochene oder »nachgiebige« Linie, die Raum und Stille versinnbildlicht. Die Kombination von drei Yang-Linien steht für »Himmel«, das Yang-Urbild des kreativen, aktiven Prinzips. Drei Yin-Linien symbolisieren »Erde«, das rezeptive, passive Prinzip. Yang wird als männlich und Yin als weiblich angesehen und alles Leben ist von ihrer harmonischen Interaktion abhängig. Licht, Wärme und der Zeitfluss sind verbunden mit der Sonne und ihrer Bewegung durch den Himmel; die Erde liefert Nahrung, Obdach und Ruhe. Der Wechsel der Jahreszeiten und der Tag- und Nacht-Rythmus sind natürliche Zeichen für die Wechselbeziehung zwischen Yin und Yang.

 Der Mensch zwischen Himmel und Erde Die gegensätzlichen Eigenschaften von Yin und Yang ergänzen sich und sind voneinander abhängig. Sie bringen sich gegenseitig hervor und kontrollieren sich. Nimmt Yin ab, dehnt sich Yang aus, und umgekehrt. Es gibt aber keines von beiden in Reinform, nichts kann nur Yin oder Yang sein. Jedes trägt den Keim des anderen in sich.

Die Meridiane

Das Ki durchströmt den Körper entlang eines weitverzweigten Netzes von Energiebahnen, den sogenannten »Meridianen«. Entlang der Yang-Meridiane fließt die vom Himmel kommende Lebensenergie und durch die Yin-Meridiane steigt die Energie der Erde aufwärts.

 

Die fünf Elemente  Die Beziehung der 5 Elemente

Die alten Chinesen entwickelten ein weiteres Erklärungsmodell für die Welt, dem zufolge alle Naturphänomene einer von fünf Erscheinungsformen der Lebensenergie zuzuordnen sind. Man spricht hier von den »fünf Elementen« oder fünf »Wandlungsphasen«, die symbolisch beschrieben werden als Wasser, Feuer, Holz, Metall und Erde. Ihre Eigenschaften werden wie folgt beschrieben: »Das nach unten sickert (Wasser) ist salzig, das auflodert (Feuer) ist bitter, das biegsam ist (Holz) ist sauer, das geformt werden kann und erhärtet (Metall) ist scharf, das Aussaat und Ernte ermöglicht (Erde) ist süß.«

Die fünf Elemente wurden auch den Jahreszeiten, Farben, Klängen, Sagentieren und vielen anderen Dingen und Erscheinungsformen zugeordnet. So auch den Körperorganen und -funktionen, den Meridianen, den Seelen- und Geisteszuständen und den Charaktereigenschaften des Menschen. Dabei geht es nicht nur um eine Kategorisierung, sondern um die Fähigkeit, sich zu verändern, sich gegenseitig zu beein-flussen, sich ineinander zu verwandeln.

Die Produktionssequenz besagt: Holz schürt Feuer, des Feuers Asche düngt die Erde, Metall kommt in der Erde vor, Wasser kondensiert auf Metall und Wasser nährt Holz.

Der Kontrollzyklus lautet: Holz (pflanzliche Materie) stabilisiert die Erde, Erde enthält Wasser, Wasser kontrolliert Feuer, Feuer schmilzt Metall und Metall (Werkzeug) schneidet Holz.

Ein Zuviel oder Zuwenig einzelner Eigenschaften führt zu Störungen im entsprechenden Bereich. Mit Shiatsu werden die Energien ausgeglichen, harmonisiert. Damit werden auch die Störungen behoben.

 Behandlung Behandlung

Shiatsu wird meistens auf einer Matte oder einem speziellen Futon auf dem Boden praktiziert. Behandelt wird mit den Händen (Finger und Handballen), aber auch mit den Ellbogen und Knien. Neben sanften rhythmischen, werden auch tiefergehende Techniken sowie Dehnungen und Rotationen eingesetzt. Der Praktiker nutzt dabei sein eigenes Körpergewicht und arbeitet vor allem aus der Körpermitte (jap. hara) heraus.

Im ursprünglichen, von Namikoshi begründeten Shiatsu wird der Klient ohne Bekleidung behandelt, Masunaga hingegen zog die Behandlung mit leichter Bekleidung vor. Da im Westen größtenteils der Masunaga-Stil vertreten ist, wird hier auch zumeist mit Bekleidung gearbeitet.

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