Startseite · Therapeut · Angebot · Termine · Schwitzhütte · Praxis · Haus Oberbrunn
Reisen · Heilung · Extraktion · Informationen · Krafttier · Gebet · Berührung/energiearbeit · Obertöne · Autogenes Training · Lebensberatung · Traumarbeit Numerologie · Radionik · Orgon

>> Das australische Didgeriedoo

Oberton- und Kehlgesang

Obertöne sind ein natürliches Schwingungsphänomen. Bei jeder Schwingung entstehen zusätzlich zur Grundfrequenz schnellere Schwingungen, die sich überlagern. Das ist ein universelles Verhalten der Natur, egal, ob es sich dabei um einen Schall handelt, oder ob es sich um eine Schwingung im atomaren, elektrischen oder auch kosmischen Bereich handelt.

Durch Obertöne wird aus dem Schall ein Klang - mit einer Tonhöhe und einer Klangfarbe. Der persönliche Klang einer Stimme, der Personen akustisch identifiziert, und auch die Vokale kommen dadurch zustande, dass die Lautstärke der Obertöne für jeden Klang eine ganz typische Verteilung hat.

Die Stimme erzeugt harmonische Obertöne. Dieser physikalische Begriff besagt, dass die Obertonfrequenzen immer ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz sind. Der erste Oberton schwingt doppelt so schnell wie der Grundton, der zweite dreimal so schnell usw.

Obertongesang ist eine Gesangstechnik, bei der aus dem Klangspektrum der Stimme einzelne Obertöne so herausgefiltert und verstärkt werden, dass sie als getrennte Töne wahrgenommen werden und der Höreindruck einer Mehrstimmigkeit entsteht – die zweite Stimme "schwebt" über der Grundstimme. Man spricht dann von Obertongesang, wenn den Obertönen eine eigenständige musikalische Funktion zukommt, im Gegensatz zu Gesangtechniken, die lediglich die Klangfarbe der Stimme mit Obertönen anreichern.

Im mongolischen heißt es, dass diese zweite Stimme die Stimme der Geister ist, mit der die Geister mit uns in Kontakt treten. Obertongesang ist eine Brücke zwischen diesseitiger Welt und der Welt der Geister, hörbar gemacht.

Die Wahrnehmung wird während und nach dem Obertongesang entscheidend beeinflußt. Physikalisch und physiologisch läßt sich dies einfach erklären: Die Sinusschwingung, die der Oberton darstellt, vibriert im ganzen Körper, den Knochen, dem Blut und dem Gehirn. Dadurch werden Transmittersubstanzen beeinflußt und freigesetzt – ähnlich wie beim Trommeln, nur viel stärker und intensiver. Dies verändert dann die Wahrnehmung und unser Bewußtsein.

Darüberhinaus harmonisieren die bewußt gehörten Obertöne die feinstofflichen Energiekörper mit dem physischen Körper. Die Zellstrukturen werden über die Vibrationen an die vollkommene Harmonie erinnert.

Das australische Didgeridoo

Das Didgeridoo ist das traditionelle Blasinstrument der Aborigines. Der Name "Didgeridoo" stammt von den Europäern. Sie beschrieben damit den typischen Klang des Blasinstruments: "did-tsche-ri-duu ... did-tsche-ri-duu...". Einige der gebräuchlichen Aboriginal-Namen für dieses Instrument sind Yaraki, Yidaki, Magu, Kanbi und Ihambilbilg; der verbreitetste ist heute "Yidaki".

Das Yidaki wird vor allem für die heilige Corroboree-Zeremonie benutzt, die nur für Stammesleute zugänglich ist. Aber die Aborigines verwenden es auch zur Entspannung und zur Lehre: Sie ahmen Tierlaute und andere Naturgeräusche nach und bringen so ihren noch nicht initiierten Kindern die Natur näher.

Zur Herstellung dieses Instrumentes benötigt man zunächst einen geeigneten Eukalyptusast und die freundliche Hilfe von vielen kleinen Termiten, die dieses Holz in emsiger Arbeit (freiwillig und besonders gern) aushöhlen. Nach dieser Vorarbeit bekommt  das Yidaki von Menschenhand den letzten "Schliff". Es ist dann etwa ein bis zweieinhalb Meter lang und der Innendurchmesser beträgt ca. 10 cm. Seinen typischen Klang kann man aber auch auf jedem anderen Rohr ähnlicher Abmessung erzielen. So kann auch ein durchstoßenes Bambusrohr, ein von Hand ausgemeißelter dicker Ast eines europäischen Birnen-, Eichen- oder Buchenbaums oder irgendein anderes Rohr als Yidaki dienen. (Zum ersten Üben kann sogar ein Staubsaugerrohr hergenommen werden.)

Um das Yidaki zu spielen bläßt man mit lockeren, vibrierenden Lippen hinein ("Pferdeschnauben"). Mit dieser Technik wird zunächst ein Grundton erzeugt, ein Bassklang mit gleichbleibender Tonhöhe. Durch verändern des Mundraumes, Zungenspiel, Vibrieren des Zwerchfells und mit der Stimme werden die obertonreichen Variationen erzeugt. Die Zirkularatmung ermöglicht das ununterbrochene Spielen.

Das Yidaki wird von den Aborigines zu Gesang und Tanz bei Feiern, Festen und Zeremonien gespielt. Der Klang eines solchen Instrumentes ist, wenn von einem Könner gespielt, durchdringend und hypnotisch. Er spricht die Phantasie an und bewegt die Seele des Menschen. 

Die Heilwirkung des Yidaki

Der „Zauber“ des Yidaki entfaltet sich erst mit Eukalyptus. Das ist kein Zufall, denn Eukalyptus steht in inniger Resonanz zum Lungen-/Atmungsystem des Menschen. Der Eukalyptusbaum ist einer der größten, schnell wachsenden Bäume dieser Erde und benötigt Unmengen an Wasser um zu gedeihen. Ursprünglich wuchsen Eukalyptusbäume nur im Süden Australiens und in Tasmanien. Die Essenzen (die Seele) des Eukalyptus gehören zu den wichtigsten Ölen zur Stärkung der Atemwege. Sie fördern die Einatmung , entspannen und weiten die Muskulatur der Luftröhre und senken zugleich den Blutdruck in den Lungen. Durch die Weitung der Lungenbläschen kann das Blut, welches in den Lungen zirkuliert, vermehrt Sauerstoff aufnehmen und ihn an die Zellen des gesamten Organismus abgeben. Ich möchte es einmal so ausdrücken: Zwischen Mensch und Eukalyptus besteht eine wohlwollende Verwandtschaft (Resonanz). Durch das Beatmen der harten Anteile des Eukalyptus (Holz) erweist der Spieler dem Geist (Spirit) des Baumes Respekt und tritt wieder in Resonanz zur Natur. Wir danken der Natur mit der Poesie des Atems. Sowohl Spielen als auch Hören fördern unmittelbar und absichtslos Resonanzen zu Brustkorb, Herz, Thymus und Atemwegen. Diese Resonanzen sind feinerer Natur und aktivieren die „himmlischen“ Eigenschaften.

Kommt jetzt zum Material noch der Sound dazu, dann ist es natürlich interessant welcher Grundton erklingt. Ganz grob spürt man zunächst tiefe Töne im Unterleib, und hohe Töne in Oberkörper oder Kopf. Mit dem Yidaki lassen sich Töne über eine Oktave erzeugen. Die Grenzbereiche sind jeweils die F-Töne. Ein tiefes F erfordert ein sehr langes und schwierig zu spielendes Instrument. Bei einem Durchmesser von ca. 10 cm muss dieses Instrument 1,80 - 1,90 m lang sein. (Folgende Formel mag zur Orientierung gelten: Rohrlänge = (66000 / Frequenz) - Rohrduchmesser.) Ein hohes F erfordert ein kurzes ca.90 cm langes Instrument. Auch dieser Ton ist nur mühevoll zu erzeugen und klingt normalerweise nicht besonders. Um das F ansprechend zu spielen, braucht man ein erstklassiges Instrument und einen erstklassigen Spieler. Das F setzt die Grenzen des Yidaki. Der Bereich von G bis D/Dis lässt sich gut nutzen. In der Mitte ist das B. Es ist der Ton der Mitte. Und genau das ist der Schlüssel zur gezielten Heilanwendung. Der Spieler sollte in seiner Mitte ruhen und aus eben dieser Mitte heraus den Hörer wieder in Balance bringen können. Mit einem G/Gis- und A/Ais-Yidaki wird geerdet, mit dem C/Cis und D/Dis-Yidaki wird „gehimmelt“. Das nächste ist die Frage nach den Organsystemen: Welches sind die irdischen, welches die himmlischen Organe? Ich möchte an dieser Stelle nicht zuviel verraten... mag der Leser sich diese Antwort selbst geben!

Der Oktavraum des Yidaki spiegelt sich klassisch in den Chakren und in den Spektralfarben des Lichtes wieder. So kann das C-Yidaki dem Wurzelchakra zugeordnet werden, das D-Yidaki dem Hara, das E dem Solarplexus usw.

Diese Anregungen sollen eine erste Orientierungshilfe geben; die Feinarbeit, (Rhythmus, Obertonmodulation und Erzeugen von Tierstimmen) bleibt der Intuition, dem Können und Temperament des Spielers überlassen. Auf jeden Fall gilt: Tu es! - Mit Begeisterung! 

(Quelle: Wolfgang Saus, "Oberton Singen", Traumzeitverlag)
 Zur Startseite  Zur Methoden-Übersicht  Zur Vorgängerseite: Heilsame Berührung, Energiearbeit  Zur Folgeseite: Autogenes Training

Reisen · Heilung · Extraktion · Informationen · Krafttier · Gebet · Berührung/energiearbeit · Obertöne · Autogenes Training · Lebensberatung · Traumarbeit Numerologie · Radionik · Orgon
Startseite · Therapeut · Angebot · Termine · Schwitzhütte · Praxis · Haus Oberbrunn

© 2005-2013 by Stefan Nathan Lange · Impressum/Haftungsausschluss · Lezte Änderung: 31.10.2013 ·