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>> Die Pfeifenzeremonie

Gebet

Gebet ist die intimste Begegnung mit der göttlichen Quelle. Beten wir niemals, wenn wir nicht das Gefühl der Offenheit und der Hingabe zur göttlichen Quelle haben.

Die meisten Menschen unserer Kultur haben ein gestörtes Verhältnis zum Gebet, weil wir es als Kinder und Jugendliche als sinnentleertes Ritual vermittelt bekamen, das zur religiösen Pflichtübung gehört. Auf diese Weise haben wir unser Herz Gott gegenüber verschlossen und es wurde genau das Gegenteil dessen bewirkt, was beabsichtigt war.

Religionsgelehrte und Theologen, die an eine Vorherbestimmung glauben, sehen ein Paradoxon darin, den unveränderlichen Willen der Gottheit durch menschliche Gebete ändern zu wollen. Sie meinen, dass der göttliche, das Gute erstrebende Wille nicht zu ändern ist, dass aber die Gebetstätigkeit in der Lage ist, den Willen des Menschen zu stärken, seine Seele zu läutern und somit eine ganzheitliche Änderung zum Guten zu bewirken. So kann das Gebet dem betenden Menschen neue Erkenntnisquellen öffnen und ihm inneren Antrieb zur Erfüllung seiner Bitten und Wünsche verleihen.

Gebete können gesungen, laut ausgesprochen oder im stillen für sich formuliert werden. Es gibt tradierte liturgische Gebete mit feststehenden Wortfolgen, manchmal mit Rede und Antwort in Form einer Litanei, Gebete mit Vorlagen oder spontan formulierte Gebete. Diese letzte Form ist diejenige, die ich bevorzuge.

Die Pfeifenzeremonie

In der Pfeifenzeremonie wird die Heilige Pfeife, die Cannunpa, zunächst mit dem Kinikinik gefüllt – einer Kräutermischung, wie sie die Lakota-Sioux-Indianer verwenden. Dann wird sie im Kreis herumgereicht und jeder hat Gelegenheit, ein Gebet zu sprechen.

Nun entzündet der Leiter der Zeremonie die Pfeife und reicht sie abermals herum, damit jeder den Rauch mit seinem Atem mischen und zum großen Geist hinaufschicken kann.

Die »Heilige Pfeife«, die »Cannunpa«, wurde den Lakota einst von der Heiligen Büffelkalb-Frau gebracht. Mit ihr beten sie bei den sieben heiligen Riten, insbesondere bei der Schwitzhüttenzeremonie, bei der Visionssuche und beim Sonnentanz.

Der Pfeifenkopf wird aus dem roten Catlinit gefertigt, der nur an wenigen Orten in Indianer-Reservaten der USA abgebaut wird. Er symbolisiert Mutter Erde, das Weibliche. Der Stiel wird meist aus Esche hergestellt und symbolisiert das Männliche. Mit dem Rauch werden die Gebete hinauf zu Wakan Tanka, dem Großen Geist (Gott) geschickt. So spiegelt sich in der Pfeifenzeremonie die Verbindung von Mann, Frau und Geist wider.
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