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Autogenes Training

Das Autogene Training ist eine weit verbreitete und anerkannte, auf Autosuggestion basierende Technik zur Entspannung und zur Bekämpfung von Stress und psychosomatischen Störungen.

Die einfache und überall einsetzbare Methode ermöglicht es, im Alltag zwischendurch kurz abschalten zu können und so energieraubende Spannungen abzubauen – man fühlt sich erholt wie nach einem Tiefschlaf.

Methoden der Entspannung und Selbstbeeinflussung waren schon seit der Antike bekannt, beispielsweise in der indischen Yogalehre oder der japanischen Zen-Meditation. Die geistigen Grundlagen dafür finden sich im buddhistischen Satipatthana. Allerdings sind diese Methoden kaum von der Weltanschauung der jeweiligen Lehre zu trennen, oder sie verlieren dadurch an Wirkung. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde in der Esoterischen Sektion der Adyar-Theosophischen Gesellschaft eine weitgehend mit dem Autogenen Training identische Form von Entspannungsübungen durchgeführt.

Johannes Heinrich Schultz entwickelte mit dem Autogenen Training eine Technik, die unabhängig vom kulturellen Umfeld und der Weltanschauung anwendbar sein sollte. Vor ihrer Ausarbeitung war er lange Zeit in einem Berliner Hypnose-Ambulatorium tätig. Auf diesen Erfahrungen aufbauend, entwickelte er nach wissenschaftlichen Prinzipien eine Selbsthilfemethode. Grundlage hierfür war seine Entdeckung, dass die meisten Menschen in der Lage sind, einen Zustand tiefer Entspannung allein mit Hilfe ihrer Vorstellungskraft zu erreichen. So lässt sich beispielsweise bei Personen, die sich intensiv Wärme in ihren Armen vorstellen, tatsächlich eine Zunahme der Oberflächentemperatur messen, die auf eine Zunahme der Durchblutung zurückgeführt wird.

Die ursprünglichen Methoden wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts aufgrund neuer Erkenntnisse erweitert. Die Wirksamkeit des Autogenen Trainings konnte in vielen Studien nachgewiesen werden.

Der tiefe, ruhige Atem und die Muskelentspannung bewirken eine Gefäßregulierung, die eine allgemeine Entspannung und Durchblutungsförderung – auch der inneren Organe – zur Folge hat. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit werden gesteigert.

Daraus ergibt sich eine bessere Alltags- und Streßbewältigung, eine Stabilisierung der Gemütslage und eine entspannt gelassene Haltung. Nervosität und Schlafstörungen können abgebaut werden.

Da man in dem durch das autogene Training hervorgerufenen Entspannungszustand besonders empfänglich für suggestive Selbstbeeinflussung ist, kann es durch geeignete Vorstellungen (formelhafte Vorsatzbildungen) eingesetzt werden, um sich das Rauchen, Trinken und ähnliche Süchte abzugewöhnen. Es kann ebenso einem sichereren Auftreten in der Öffentlichkeit oder im persönlichen Umfeld dienen.

Autogenes Training fördert die Innenschau, die Selbsterkenntnis und erleichtert das Finden der eigenen Mitte, Selbstkritik und Selbstkontrolle werden verbessert.
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